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werkraum bild und sinn

Ebenen und Grenzen der Fotografie

 

 

"One must know and see, and one must see in order to know. These two aspects can't be separated.“ Claude Lanzmann, 2007

 

 

Fotografie ist mehr als die Bebilderung einer Geschichte und gleichzeitig ist sie nicht die Geschichte selbst. Der werkraum bild und sinn will mit Fotografie- und Videoausstellungen die in dieser Feststellung aufscheinende komplizierte wechselseitige Bedingtheit von Abbilden und Erzählen, Sehen und Wissen, Imaginieren und Dokumentieren ausloten, dabei Grenzen, Ebenen und Möglichkeiten von Fotografie diskutieren. Der werkraum bild und sinn widmet sich einer erzählenden Fotografie, Arbeiten, die einen Punkt, ein Ereignis, eine Zeit, eine Geschichte als Anlass nehmen, um von Themen zu berichten, die nicht den Regeln und der Auswahl von Auftraggebern unterworfen sind. Die Arbeiten zeugen von dem Bedürfnis der eigenen Annäherung, des eigenen subjektiven Zugangs. Sie wagen einen Beginn, ohne dass sie das Ende der Erzählung zu diesem Zeitpunkt bereits mitgedacht haben. Damit knüpfen sie an die Tradition des Essaywritings an.