Inne Miasto

werkraum bild und sinn

Ebenen und Grenzen der Fotografie

Janicka & Wilczyk, Kleines Getto.

Blick von der Grzybowska-Straße 5 in

süd-westlicher Richtung, 8 April 2011.

 

INNE MIASTO / EINE ANDERE STADT

 

Elżbieta Janicka & Wojciech Wilczyk

 

23. November (Vernissage 19:00 Uhr) bis 04. Januar 2015 (Finissage)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag ab 16 Uhr

Eintritt: frei

 

INNE MIASTO / EINE ANDERE STADT ist ein fotografisches Projekt von Elżbieta Janicka und Wojciech Wilczyk. Die Arbeit ist eine visuelle Beschreibung des ehemaligen Warschauer Gettos (1940-1943), das die deutschen Besatzer im Herzen der polnischen Hauptstadt errichteten. Die Bilder zeigen das heutige, moderne Warschau, dem seine schreckliche Vergangenheit – die Deportation und Ermordung eines Großteils seiner Bevölkerung und die fast vollständige Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg – nur indirekt durch das Fehlen historischer Bausubstanz anzusehen ist. Die Künstler werfen damit Fragen auf nach dem Verhältnis von Gegenwart und Geschichte. Die Arbeit wurde 2013 in der Zachęta – Nationalgalerie, Warschau gezeigt und wird vom 23. November 2014 bis 4. Januar 2015 erstmals in Deutschland zu sehen sein. Für die Ausstellung in Berlin erarbeiten Janicka und Wilczyk eine eigene Präsentation, die auf einer Auswahl großformatiger Fotografien sowie einer Projektion der gesamten, weitaus umfangreicheren Fotoserie beruht.

 

Die Ausstellung wird organisiert vom werkraum bild und sinn e.V. und finanziell unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, die Senatskanzlei Berlin und das Zentrum für Antisemitismusforschung.

 

Der zweisprachige Katalog (polnisch und englisch) ist online verfügbar unter

Inne Miasto

 

Zur Ausstellungseröffnung am 23. November sind Elżbieta Janicka und Wojciech Wilczyk anwesend.

 

 

Am 12. Dezember 2014 hält Dr. Katrin Stoll (Warschau) einen Vortrag über die Geschichte des Warschauer Gettos und aktuelle geschichtspolitische Debatten in Polen über den Holocaust (Beginn 19 Uhr).

 

 

 

 

 

Gefördert durch:

Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit,

 

 

 

 

 

 

 

 

Senatskanzlei Berlin,

 

 

 

 

 

Zentrum für Antisemitismusforschung.