polynervös

werkraum bild und sinn

Ebenen und Grenzen der Fotografie

polynervös

touch pleasure work

Performance, Workshop, Gallery Talk

 

Alle Veranstaltungen in der Eulerstr. 1, 13357 Berlin,

 

 

Performance: 17. und 18. August 2016, jeweils 20:00 Uhr

 

Ein Abend, an dem wir Sehgewohnheiten auf Körper und Berührung hinterfragen, neu entdecken und sinnlich erfahren. Zart und explizit. Ich mache das Gleiche, aber es ist etwas ganz Anderes. Ich mache das Gleiche, aber ich mache es anders. Ich mache etwas Anderes, aber es ist das Gleiche. Gelingt es uns, eine flickernde Differenz zu erzeugen, die den Absprung in andere Wahrnehmungsmuster erlaubt? Für einen Augenblick?

Eine Einladung zum Schauen, Reflektieren, Wahrnehmen, zum Forschen und Spielen. Eine Einladung zum Berühren und Berührt-Werden.

 

 

Workshop: 18. August 2016, 16:00 Uhr

 

Das Kollektiv polynervös lädt alle Interessierten ein, in die Arbeitsweise des Ensembles einzutauchen. Bitte bringt bequeme Kleidung mit, keine Vorerfahrung nötig. Workshhopsprache wird je nach Bedarf englisch oder deutsch sein. Anmeldung und alle weitere Fragen bitte an to touch.theaterprojekt@gmail.com

 

 

Gallery Talk: 21. August 2016, 16 Uhr

 

Die Kunsthistorikerin Annika Wienert im Gespräch mit dem Performance-Kollektiv

 

 

polynervös – Labor für einstürzende Wahrnehmung

 

  • ist ein künstlerisch-forschendes Kollektiv.
  • versteht sich als seismographisches Instrument, das erschütternde gesellschaftliche Wahrnehmungen von Körpern, Beziehungen und Begehrensstrukturen aufzeichnen und umschreiben will.
  • ging 2015 aus einem Abschlussprojekt an der UDK Berlin hervor, einer szenischen Erforschung von Berührung unter dem Titel touch pleasure work. Anfang 2016 beschloss das neugeborene Kollektiv, die Recherchen zu den Themen Körper und Berührung fortzuführen und das vorhandene Material zu überarbeiten, zu vertiefen und zu ergänzen.
  • besteht derzeit aus 10 Personen zwischen Mitte 20 und Anfang 50, die unterschiedliche Zugänge zu Körpern und Berührungen haben: über ihre Arbeit, über wissenschaftliche Tätigkeit, verschiedene Künste und (queer)feministische Auseinandersetzungen. Alle zusammen haben Spaß daran, ihre verschiedenen Perspektiven und Fähigkeiten im Bühnenlabor in Kontakt zu bringen und so einstürzende Wahrnehmungen zu produzieren.

 

 

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